Auf der Matte und mitten im Leben

Über mich

Was mich besonders geprägt hat

Wenn ich zurückblicke, zieht sich ein Wunsch wie ein roter Faden durch mein Leben: die Verbindung zu mir selbst finden und danach, wirklich bei mir anzukommen.

Damit verbunden waren immer wieder Fragen wie: Bin ich richtig, so wie ich bin? Bin ich genug? Was tut mir wirklich gut? Was hält mich gesund und lebendig und was gehört wirklich zu mir und wie möchte ich mein Leben wirklich leben?

Heute würde ich dieses Bei-mir-Ankommen als eine Art Nach-Hause-Kommen beschreiben. In den eigenen Körper. Ins eigene Leben. Und immer mehr zu der Person, die ich wirklich bin.

Ein wichtiger Teil meiner Geschichte beginnt schon in meiner Kindheit. Ich bin auf einem Bauernhof groß geworden und hatte eine wundervolle Kindheit mit viel Natur, Tieren, Freiheit und Bewegung. Eine Zeit die mich geprägt hat und an die ich bis heute gerne und dankbar zurückdenke.

Später wurde das Leben allerdings deutlich unentspannter. Und wenn ich so an meine Jugend und die Jahre danach zurückdenke, kann ich heute darüber schmunzeln:  Ich war vermutlich eine der unentspanntesten Personen, die man sich vorstellen kann. 

Auch meine Arbeit mit Menschen hat mich sehr geprägt. Seit 2002 arbeite ich als examinierte Heilerziehungspflegerin und begleite Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Lebensgeschichten. Dabei habe ich gelernt, Menschen nicht danach zu betrachten, wie sie sein sollten, sondern zunächst einmal so zu sehen, wie sie sind. Und immer wieder zu schauen: Was braucht dieser Mensch? Was stärkt ihn? Und was hilft ihm dabei, seinen eigenen Weg zu gehen?

2009 kamen fast zeitgleich Yoga und eine traditionelle japanische Kampfkunst in mein Leben. Die Kampfkunst begleitete mich 10 Jahre, Yoga ist geblieben. Beides hat mir auf unterschiedliche Weise einen Zugang zu mir selbst eröffnet - über den Körper, über Präsenz, Grenzen und Kraft, aber auch über Ruhe, Wahrnehmung und die Verbindung zu mir selbst.

Mit den Jahren wollte ich immer genauer verstehen, was uns gesund und lebendig hält und wie der Körper, Gedanken, Gefühle und unsere Lebensweise miteinander verbunden sind.

Daraus entwickelte sich mein Weg durch viele Aus- und Weiterbildungen - von Körperarbeit und japanischer Heilkunst über Yoga und Meditation bis hin zu spiritueller Lebensberatung, Yogatherapie und Coaching.

Dabei ging es mir nie darum, einfach nur Wissen anzusammeln. Vieles davon war ein Teil meiner eigenen Suche. Ich wollte verstehen, ausprobieren und selbst erfahren: Was tut mir wirklich gut? Was trägt mich? Was gehört zu mir und was vielleicht auch nicht mehr?

 

Heute fügt sich für mich vieles zusammen, was früher wie einzelne Wege aussah. Meine Arbeit mit Menschen, Yoga, Körperwahrnehmung, Meditation, persönliche Entwicklung und Spiritualität gehören für mich zusammen.

Das ist der Kern meiner Arbeit heute:  weiterzugeben, was mich selbst über viele Jahre begleitet und geprägt hat, genauer hinzuspüren, sich selbst besser zu verstehen und wahrzunehmen und immer mehr den eigenen Weg zu finden.

 

 

Meine Reise zum Yoga

Ende 20 war ich an einem Punkt angekommen, an dem mein Körper und auch mein Inneres ziemlich deutlich signalisierten: So wie bisher geht es nicht weiter. Dauerhafte Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Schlafprobleme, Erschöpfung und große innere Unruhe begleiteten mich. Ich war viel im Außen unterwegs und hatte gleichzeitig die Verbindung zu mir selbst ein Stück weit verloren. Auch die Frage wo ich hinwollte und was wirklich zu mir gehört, beschäftigte mich zunehmend. 

Dabei war ich längst auf der Suche. Gemeinsam mit einer besten Freundin probierte ich vieles aus. Von chinesischen Gesundheitswochen über Zen-Meditation, Tai Chi und Qigong bis hin zu Energiearbeit und Massage-Ausbildungen.

2009 nahm mich diese Freundin schließlich mit in einen Yoga-Krankenkassenkurs. Und dort geschah etwas, womit ich nicht gerechnet hatte.

Schon nach den ersten Stunden spürte ich wieder eine Verbindung zu mir selbst. Ich schlief besser, mein Körper fühlte sich besser an und in mir wurde ruhiger.

Nach der dritten Yogastunde wußte ich zwei Dinge: Das hier tut mir richtig gut. Und irgendwann möchte ich da vorne sitzen und selbst Yoga unterrichten. 

Aus diesem Gefühl wurde ein Weg, der mich bis heute begleitet.

 

 

Was mich leitet  
Sat - Chit - Ananda  
Sein. Bewusstsein. Glückseligkeit. 

Om shanti!

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